Chemnitz: „Flüchtlinge“ ermorden Deutschen. Migranten durch die Stadt gejagt?

In Chemnitz ist es am Rande des Stadtfests in der Nacht auf Sonntag zu einem Mord an einem Deutschen durch „Flüchtlinge“ gekommen. In einem Streit, dem Gerüchten zufolge zuvor Frauen durch Ausländer belästigt wurden, gerieten 3 Deutsche und mehrere illegale Einwanderer aneinander. Dabei setzten die Ausländer Messer ein. „Insgesamt waren maximal zehn Personen an der Auseinandersetzung beteiligt“, sagte Polizeisprecherin Jana Ulbricht.

Ein 35-jähriger Deutscher starb im Krankenhaus, zwei weitere Deutsche (33 und 38 Jahre alt) wurden schwer verletzt. Die Polizei konnte zwei Ausländer (22 und 23 Jahre) in Tatort-Nähe  festnehmen. Es handelt sich um einen Syrer und einen Iraker, gegen die Haftbefehle erlassen wurden.  Nach einem weiteren tatverdächtigen Iraker wird gefahndet (Stand: 04.09.2018).

Die AfD rief daraufhin am Sonntag zu einer Demonstration um 15 Uhr gegen Ausländerkriminalität auf. Diese verlief mit 100 Teilnehmern friedlich. Eine weitere Demonstration um 16:30 durch die Chemnitzer Ultra-Fußballfanszene mit 800 Personen verlief nicht friedlich. Es befanden sich teils gewaltbereite Personen unter den Teilnehmern. Ausländer wurden anschließend angeblich vereinzelt angegriffen.

Die Polizei sei zunächst nur mit geringen Kräften an Ort und Stelle gewesen, hieß es, doch weitere Einsatzkräfte kamen dann aus Dresden und Leipzig hinzu. „Die Personengruppe reagierte nicht auf die Ansprache durch die Polizei und zeigte keine Kooperationsbereitschaft“, teilten die Beamten mit. Die Gruppierung habe sich plötzlich in Bewegung gesetzt.

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Reaktionen aus allen Parteien

Politiker aller Parteien verurteilten die mutmaßlichen Verfolgungsjagden auf Ausländer. Sie gedachten jedoch mit Ausnahme der Alternative für Deutschland zu keinem Zeitpunkt der deutschen Opfer.

Der Landessprecher der Sachsen-AfD, Siegbert Droese, sagte: „Dass die Chemnitzer Oberbürgermeisterein Barbara Ludewig (SPD) zu keinem Zeitpunkt der Opfer gedachte, ist für uns als AfD ein Skandal.“

Roland Wöller (CDU, Innenminister Sachsens): „Die jüngsten Ereignisse in Chemnitz stellen eine neue Dimension der Eskalation dar. Es kann nicht sein, dass Bürger meinen, Polizei spielen zu müssen.“

Michael Kretschmar (CDU, Ministerpräsident Sachsen): „Widerlich, wie Rechtsextreme Stimmung machen“

Martin Dulig (SPD-Landeschef, Sachsen): „Selbstjustiz, Mutmaßungen und Gerüchtemacherei sind nach der tödlichen Messerattacke fehl am Platz.“

Steffen Seibert (Sprecher der Bundesregierung): „In Deutschland ist kein Platz für Selbstjustiz, für Gruppen, die auf den Straßen Hass verbreiten wollen, für Intoleranz und für Extremismus.“

Alice Weidel (Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion): „Dass die Medien selbst friedliche Demonstranten als ‚rechtsextrem‘ bezeichnen, ist ein großer Teil des Problems und trägt ebenfalls zur weiteren Spaltung bei.“

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