Ehemaliger Awo-Manager Olijnyk wurde verurteilt

Der Prozess um die Korruption im AWO Kreisverband Müritz ist zu Ende. Die Deutsche Presse Agentur meldet, dass der ehemalige Geschäftsführer, Peter Olijnyk, nach dem zuvor verlorenen Prozess im März am Oberlandesgericht Rostock nun keine weiteren Rechtsmittel beim Bundesgerichtshof mehr einlegen wird. Anfang März wurde Olijnyks Klage gegen seine fristlose Kündigung zum zweiten Mal abgewiesen.

Damit ist das Urteil bindend. Olijnyk müsste fast 400.000 Euro Schadenersatz an die AWO Müritz zurückzahlen, wie die OLG-Richterin erläuterte. Die Beträge hatte Olijnyk von 2004 bis 2016 ohne Rechtsgrundlage bezogen.

Thomas de Jesus Fernandes, der Sprecher der AfD-Landtagsfraktion für den Parlamentarischen Untersuchungsausschuss sagte: „Das Urteil zeigt, wie wichtig die Aufarbeitung des Themas ist. Die nun richterlich bestätigte Unverhältnismäßigkeit hoher Gehälter bei der Wohlfahrt ist auch Gegenstand der Untersuchungen im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss. Die Frage ist nicht, ob zu hohe Gehälter bezahlt wurde, sondern ob es sich bei Olijnyk um einen Einzelfall oder um die Regel handelt.“

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