Neubrandenburg: Busfahrer wurde misshandelt

Polizeimeldung: Am 27.05.2019 gegen 12:20 Uhr wurde der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg eine Schlägerei in einem Neubrandenburger Stadtbus, welcher gerade auf Friedrich-Engels-Ring auf Höhe des Rathauses befindet, gemeldet. Als die Beamten vor Ort eintrafen, schilderte der 56-jährige geschädigte Busfahrer den Sachverhalt wie folgt:

Der 56-Jährige war zum Tatzeitpunkt als Busfahrer der Linie 8 – Waldfriedhof tätig und stand in der Bushaltestelle des Rathauses am Friedrich-Engels-Ring 55. Einige Passagiere, wie auch der spätere Tatverdächtige sind in den Bus eingestiegen. Als eine junge Frau den Bus betreten wollte, bemerkte der Busfahrer, dass ihr Fahrschein bereits ungültig war und verweigerte ihr den Zutritt zum Bus und damit auch die Beförderung. Plötzlich und ohne Vorwarnung kam der 17-jährige Tatverdächtige (ein Freund der jungen Frau) aus dem hinteren Teil des Busses angelaufen und schlug unvermittelt auf den Busfahrer ein. Das kam alles so plötzlich, dass der Busfahrer gar nicht so schnell seine Halbtür aufbekam, um sich wehren zu können. Der 17-Jährige schlug den Busfahrer mit der linken und rechten Faust mehrfach ins Gesicht.

Die Auseinandersetzung verlagerte sich dann nach draußen vor den Bus, da der Busfahrer die Personalien des Tatverdächtigen forderte. Dieser Aufforderung kam der 17-Jährige nicht nach und versuchte stattdessen weiterhin, auf den Busfahrer einzuschlagen. Zwei couragierte Zeugen bemerkten die Auseinandersetzung und gingen dazwischen. Der 37-jährige Zeuge brachte des 17-jährigen Tatverdächtigen zu Boden und hielt ihn dort fest, bis die Polizeibeamten des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg eintrafen. Sie haben den 17-Jährigen mit zum Revier genommen, wo er kurze Zeit später von seiner Mutter abgeholt wurde. Er muss sich nun wegen Körperverletzung verantworten.

Der Busfahrer wurde durch die Faustschläge so schwer verletzt, dass er nicht mehr dienstfähig war und durch einen Kollegen abgelöst werden musste. Der 56-Jährige wollte sich selbstständig in ärztliche Behandlung begeben.

Allgemein, Kriminalität, Meck-Pomm, Neubrandenburg
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