Rostock: 35-Jähriger Schwarzafrikaner mit Hammer schwer verletzt

Am Montagabend (3.12.) gegen 19 Uhr ist ein 35 Jahre alter Mann in der Osloer Straße in Rostock Lütten Klein schwer verletzt worden. Als der aus Gambia stammende Mann einen Supermarkt verließ, wurde er von einer dreiköpfigen Personengruppe zunächst aggressiv und ausländerkritisch beschimpft.

Ein noch unbekannter Täter trat schließlich aus der Gruppe hervor, stieß den 35-Jährigen zurück und soll dann vermutlich mit einem Hammer – dem Mann ins Gesicht geschlagen haben. Daraufhin flüchtete der Angreifer mit seiner Begleitung.

Neger erlitt diverse Verletzungen

Die Frau des Geschädigten alarmierte die Polizei. Der Mann erlitt einen Nasenbeinbruch, eine Gehirnerschütterung sowie eine aufgeplatzte Lippe und muss in den kommenden Tagen operiert werden. Lebensgefahr besteht nicht.

Erst am heutigen Dienstag konnte der Mann polizeilich vernommen werden. Er beschreibt den Täter wie folgt:

– Alter: Anfang/Mitte 20
– ca. 1,75-1,80 Meter groß
– blonde, kurze Haare
– kräftige, sportliche Statur
– trug Arbeitsbekleidung, einen schwarzen Pullover, eine schwarze Hose und einen Werkzeuggürtel, an dem sich der Hammer und weiteres Werkzeug befanden

Die weibliche Begleitung des Mannes kann wie folgt beschrieben werden:

– Alter: Anfang/Mitte 20
– rote, mittellange Haare, Bobfrisur
– dunkle Kleidung

Eine sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung blieb erfolglos. Allerdings konnte die Polizei Spuren sichern, die nun umfangreich ausgewertet werden. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung dauern an. Da die Polizei von einem fremdenfeindlichen Hintergrund ausgeht, hat der Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Rostock die Ermittlungen übernommen.

Nachtrag

Die Kripo in Rostock hat den Beschuldigten zu einem Angriff auf einen aus Gambia stammenden Mann ermittelt. Bereits am Mittwoch haben Beamte die Wohnung des Rostockers durchsucht. Hierbei stellten sie Beweismaterial sicher. Die Auswertung dieser Beweismittel und die Ermittlungen zum genauen Tathergang dauern an.

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Kriminalität, M-V, Rostock
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