Rostock: FDP und CDU wollen Dänen Claus Ruhe Madsen als nächsten Oberbürgermeister

Die Gremien und Parteitage von FDP und CDU in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock unterstützen die Kandidatur von Claus Ruhe Madsen zum Oberbürgermeister. Der 46-jährige Däne ist Möbelunternehmer und IHK-Präsident in Rostock. Er wäre der erste ausländische Oberbürgermeister einer deutschen Großstadt. Die Wahl zum Oberbürgermeister findet parallel zu den Kommunalwahlen im Mai 2019 statt.

Christoph Eisfeld von der FDP erklärte die Unterstützung mit der „kompetenten und charismatischen Persönlichkeit“ von Claus Ruhe Madsen. „Wir teilen seine Vorstellungen zur Verbesserung der politischen Kultur ebenso wie seine Ideen für eine neue moderne Verkehrspolitik und zur Digitalisierung in der Verwaltung.“

Auch Daniel Peters, der CDU Kreis- und Fraktionsvorsitzende äußerte sich positiv: „Rostock braucht einen umsichtigen Gestalter, der auch außerhalb von Verwaltungsarbeit bewiesen hat, etwas aufzubauen und erfolgreich zu sein. Claus Madsen lässt sich in keine Schublade stecken, er weiß um die Herausforderungen der Stadt, setzt auf Zusammenarbeit anstatt auf Machtspielchen. Er kann integrieren und wird ein echter Gewinn sein.“

Bislang vier Kandidaten für Oberbürgermeisterwahl 2019

Madsen ist damit der vierte Kandidat im Kampf um das Amt das Oberbürgermeisters.

Zuvor wählte die LINKE bereits Ende Oktober den aktuellen Sozialsenator Steffen Bockjohann zum Kandidaten für das Amt. Polizeichef Michael Ebert warf dem zuständigen Sozialsenator Steffen Bockhahn (Linke) Ende Juni Versagen vor, weil dieser nicht konsequent gegen auffällig gewordene kriminelle minderjährige Ausländer in Rostock vorgehe.

Für die SPD wird Finanzsenator Chris Müller-von Wrycz Rekowksi, für die Grünen Fraktionschef Uwe Flachsmeyer ins Rennen gehen. Die „Unabhängigen Bürger Für Rostock“, die den langjährigen Oberbürgermeister Roland Methling stellen, haben derzeit noch keinen Kandidaten.

Die Rostocker AfD wird voraussichtlich beim Parteitag am 24. November entscheiden, ob sie einen eigenen Kandidaten für die OB-Wahl nominiert. Sie wird vermutlich zunächst auf einen Kandidaten für die OB-Wahl verzichten und sich darauf konzentrieren, Erfahrungen in der Rostocker Bürgerschaft zu sammeln.

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