Rostock: Minderjährige versuchten Raubdiebstahl

Zwei jugendliche Täter versuchten am Sonntag gegen 21:00 Uhr an einem Imbisswagen im Rostocker Stadtteil Lichtenhagen vom geschädigten Inhaber Bargeld zu erpressen.

Nach bisherigen Erkenntnissen trugen beide Tatverdächtige Kapuzenshirts. Beim Herantreten an den Imbisswagen in der Güstrower Straße zogen sie sich die Kapuze auf den Kopf und ein Tuch vor die Gesichter. Der größere Tatverdächtige sprach das Opfer an und forderte die Herausgabe von Bargeld. Währenddessen bedrohte er den Geschädigten mit einem Reizgassprühgerät. Als der geschädigte Mann auf die Forderungen nicht eingeht, besprüht der tatverdächtige Jugendliche den Geschädigten mit Reizgas. Anschließend flohen beide TV ohne Beute in Richtung Parchimer Straße. Der 37-jährige Imbissbetreiber erlitt Augen- und Atemwegsreizungen.

Die Rostocker Kriminalpolizei hat umgehend die Ermittlungen aufgenommen. Einer der Täter soll 180 cm groß, etwa 16 Jahre alt, von schlanker Gestalt und dunkel bekleidet gewesen sein. Der andere Tatverdächtige war etwa 160 cm groß, ca. 14 Jahre alt, von schlanker Gestalt und ebenfalls dunkel bekleidet.

Die Polizei sucht nun Zeugen. Wer hat die Tathandlung beobachtet oder kann Angaben zum Täter machen. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizeiinspektion Rostock unter der Telefonnummer 0381 / 4916 1616, das Polizeipräsidium Rostock unter der Telefonnummer 038208 / 888 2222, jede andere Polizeidienststelle oder die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de entgegen.

Diebstahl von Geldkasseten am Donnerstag (20.09.)

Bereits am vergangenen Donnerstag, den 20.09. hatten drei Jugendliche im Alter von 13 bis 15 Jahren einen räuberischen Diebstahl in der Südstadt versucht.

Am späten Nachmittag des 20.09.2018 informierte ein Mitarbeiter des Stadtteil- und Begegnungszentrums Südstadt/Biestow die Polizei über den Diebstahl mehrerer Geldkassetten bzw. Kaffeekassen aus einem
verschlossenen Schrank. Dieser wurde durch drei Tatverdächtige gewaltsam geöffnet. Anschließend entfernten sich diese mit den Geldbehältnissen.

Ein Zeuge, welcher die Tatverdächtigen auf der Flucht beobachtet hatte, folgte diesen und konnte einen der Drei festhalten. Daraufhin drohte ein Tatverdächtiger dem Zeugen mit einem Klappmesser, so dass
der Zeuge die Tatverdächtigen weiter flüchten ließ.

Im Rahmen umfangreicher Ermittlungen konnten die drei Tatverdächtigen namentlich bekannt gemacht werden. Diese wurden im Zusammenhang mit  der Durchführung der staatsanwaltschaftlich angeordneten
Wohnungsdurchsuchungen ebenfalls zur Tat und dem Verbleib des Stehlgutes sowie des Messers befragt. Die aufgefundenen Geldbehältnisse wurden sichergestellt. Die Kriminalpolizei konnte umfangreich Spuren sichern.

Ob die Täter einen Migrationshintergrund haben, hat die Polizei nicht bekannt gegeben.

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Kriminalität, Meck-Pomm, Rostock
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