Rostock: SPD und Grüne wollen mehr „Mittelmeer-Migranten“ aufnehmen

SPD und Grüne in der Rostocker Bürgerschaft planen mehr illegale Einwanderer aufzunehmen, die auf dem Mittelmeer aufgegriffen wurden. Die SPD-Fraktion bringt gemeinsam mit der Fraktion von Bündnis 90/ Die Grünen einen Antrag für die nächste Bürgerschaftssitzung am 5.09.2018 ein, der den Oberbürgermeister bittet, der Bundeskanzlerin Angela Merkel Unterstützung zur Aufnahme der im Mittelmeer geretteten Migranten anzubieten.

Der Rostocker SPD-Fraktionsvorsitzende Steffen Wandschneider-Kastell begründete dies wie folgt:

„Als Stadt am Meer wissen die Menschen in Rostock wie wichtig es ist, dass aus Seenot Gerettete auch anschließend humanitär versorgt werden. Deshalb möchten wir diese Hilfe auch öffentlich anbieten und umsetzen.“

Leif-Erik Holm, AfD-Landessprecher in MV und stellvertretender Vorsitzender der AfD-Bundestagsfraktion kritisierte:

„Bei SPD und Grünen sind wohl die letzten Sicherungen durchgebrannt. Rostock hat schon jetzt genug Probleme durch die anhaltende illegale Massenzuwanderung, wir brauchen nicht noch mehr davon. Vor allem versteht jeder normal denkende Mensch außer Sozis und Grünen, dass solche Einladungen den Migrationsdruck weiter verschärfen. Anstatt die illegale Zuwanderung zu stoppen, würden sich noch mehr Afrikaner auf den gefährlichen Weg machen. Wer das menschenverachtende Schlepper-Geschäft am Mittelmeer durch derart kurzsichtige Forderungen am Leben hält, macht sich mitschuldig an jedem Toten. Seenotrettung ist richtig, sie darf aber keinen Shuttle-Service nach Europa begründen.“

Nachtrag (05.09.2018): SPD und Grüne haben in der Rostocker Bürgerschaft mit einer Mehrheit den oben genannten Beschluss zur Aufnahme weiterer auf dem Mittelmeer aufgegriffener Ausländer beschlossen.

Kriminalität, Meck-Pomm, Rostock
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