Rügen: Farbanschlag auf AfD-Büro

BERGEN. In der Nacht vom 6. auf den 7. Mai wurde die Kreisgeschäftsstelle des AfD-Kreisverbandes Vorpommern-Rügen mit Farbbeuteln beworfen, und dabei eine große Werbetafel der Partei in Mitleidenschaft gezogen.

Auf Rügen nichts Neues

Wie der Kreisverband mitteilte, ist das Büro im vergangenen Jahr bereits mehrfach Opfer von Anschlägen mutmaßlicher Linksextremisten geworden. So wurde bereits der Fahnenmast vor dem Gebäude beschädigt, und die daran befestigte Parteifahne mehrere Male entwendet. Die Ermittlungen der Polizei laufen noch.

Von Einschüchterung keine Spur

Büros von Parteien und Politikern werden häufig angegriffen. Die meisten dieser Anschläge treffen die Räumlichkeiten der Alternative für Deutschland. Für Dr. Hans Georg Eckardt, den Kreissprecher der AfD Vorpommern-Rügen jedoch kein Grund, auf die Bremse zu treten. Er erklärt dazu auf Nachfrage der HANSE RUNDSCHAU:

„Also für mich persönlich sind solche Attacken keine Besonderheit. Wer sich in der einzigen oppositionellen Partei engagiert, muss nun mal mit Gegenwind rechnen. Das macht mir allerdings nichts aus – ganz im Gegenteil. Mich motivieren solche Geschehnisse, denn sie offenbaren ganz deutlich, wie dringend es einer politischen Kraft wieder AfD in diesem Land bedarf.“

Allgemein, Deutschland, Kriminalität, Meck-Pomm, Politik
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