Rostock: Zwischenbilanz zum Zukunftsplan am 28. Januar

Neun Kernthesen zum künftigen Flächennutzungsplan

Im Januar 2018 startete der Stadtdialog zum Zukunftsplan, dem Flächennutzungsplan der Stadt (FNP). In insgesamt 14 Einzelveranstaltungen – von Expertenrunden und Jugend-Workshop bis zu Themen- und Szenarien-Workshops – mit insgesamt mehr als 600 Teilnehmenden wurden viele Aspekte des Flächennutzungsplanes intensiv diskutiert.

Das Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Wirtschaft hat die Debatte nun in „neun Kernthesen des Stadtdialogs zum Zukunftsplan“ verdichtet und zudem die vorgebrachten Argumente zu allen möglichen Bauflächen zusammengefasst. Die Zwischenbilanz des Stadtdialogs wird am Montag, 28. Januar 2019, im Rahmen eines Ergebnis-Forums in der Kunsthalle Rostock, Hamburger Straße 40, vorgestellt. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Bereits ab 18.30 Uhr können sich Interessierte auf einem Info-Markt über die Zwischenergebnisse informieren.

Online-Präsentation des Zwischenergebnisses ab 14. Januar

Bereits von Montag, 14. Januar, bis Montag, 28. Januar 2019, können sich Interessierte auf einer Internetseite unter der Adresse www.zukunftsplan-rostock.de die Ergebnisse des Stadtdialoges anschauen. Sie fließen in die weitere Ausarbeitung eines Zielszenarios ein, das Grundlage für den Vorentwurf des Flächennutzungsplans sein wird. Während des Ergebnis-Forums sollen die Kernthesen noch einmal diskutiert und ein Ausblick auf die nächsten Schritte zur Erarbeitung des FNP gegeben werden.

Anlass für den Stadtdialog

Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock ist der zentrale Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturstandort in Mecklenburg-Vorpommern. Laut aktuellen Prognosen wird die Zahl der Bewohner in den nächsten 20 Jahren weiter um mindestens 25.000 Menschen ansteigen. Es werden neue Bau- und Freiflächen für unterschiedlichste Bedürfnisse erforderlich, um den Bedarf von zukünftig rund 230.000 Einwohnerinnen und Einwohnern befriedigen zu können. Für das zu erwartende Wachstum wird die Stadt den neuen Flächennutzungsplan (FNP) ausarbeiten. Der Plan legt fest, welche Flächen künftig für Wohnungsbau, Gewerbe und Industrie sowie für Wissenschaft und Forschung aber auch für Freizeit- und Erholung, städtisches Grün und Verkehrswege bereitgestellt werden.

Was ist ein Flächennutzungsplan?

Der Flächennutzungsplan (FNP) legt für das gesamte Gebiet von Rostock in groben Zügen die künftige Nutzung fest: Wo wird gewohnt? Wo ist welches Gewerbe? Wo sind welche Infrastrukturen? Welche Flächen werden künftig nicht baulich genutzt? Der FNP ist wichtig: Auf seiner Grundlage entstehen alle rechtsverbindlichen Bebauungspläne der Stadt.

Was passiert mit den Beiträgen aus dem Beteiligungsprozess?

Alle Beiträge (Online-Beteiligung, Mitmach-Tour, Veranstaltungen) werden gesichert und auf der Internetseite öffentlich dokumentiert. Nach dem abschließenden Forum werden die Ergebnisse der Beteiligung in einer Broschüre zusammengefasst, die als Entscheidungshilfe an die Rostocker Politik übermittelt wird.

Scheinbeteiligung der Bürger? Stadt will Flächen in Biestow-Ausbau für 9 Mio. Euro kaufen

Wie aus einem Antrag der Bürgerschaft im Dezember 2018 bekannt wurde, will die Hansestadt Rostock für 9 Mio. Euro Flächen in Biestow-Ausbau kaufen. Die FDP kritisierte das Beteiligungsverfahren nach Bekanntwerden anschließend als Schein-Beteiligung der Bürger. Das Votum der Bürger würde die Stadtverwaltung nicht interessieren.

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