Brutale Georgier schlagen im Krankenhaus um sich

Laut Polizeimeldung und verschiedenen Medienberichten kam es zu einer „heftigen Auseinandersetzung“ in den frühen Morgenstunden des 11.12.2019 in der Notaufnahme des Helios-Klinikums Schwerin.

Drei betrunkene Georgier, darunter eine Frau, betraten gegen 02.45 Uhr die Anmeldung. Nach Angaben der SVZ hatte einer der beiden Männer Schmerzen an seinem Penis. Er habe zu viel Geschlechtsverkehr gehabt, soll er geäußert haben. Die SVZ zitiert den Polizeisprecher, der mitgeteilt haben soll, dass Drogen ebenfalls im Spiel waren, die die Georgier verlangten.

Nach einem verbalen Disput auf Russisch entwickelte sich eine handfeste Schlägerei, bei der ein Wachmann im Gesicht verletzt wurde. Die drei aggressiven Asylbewerber aus dem Kaukasus stürmten daraufhin Räumlichkeiten des medizinischen Personals. Nach Angaben einer Ärztin zerstörten sie Monitore und Einrichtung.

Die Polizei handelte umgehend und kompromisslos. Die Angreifer wurden festgenommen und in Gewahrsam gebracht. Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, des Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung wurde eingeleitet.

Durch die Aufregung erlitten ein Wachmann und ein Patient gesundheitliche Probleme. Eine Ärztin des Helios äußerte sich gegenüber der HANSE RUNDSCHAU: „Sie sind schon wieder auf dem freiem Fuß. Sie haben viele Monitore und Türen kaputt gemacht! Und wir hatten richtig Angst um unser Leben gehabt!“

Helios selbst meldete sich über Facebook zu Wort: „Wir sind in engem Kontakt mit allen betroffenen Mitarbeitern, bieten psychologische Unterstützung an und wünschen vor allem den verletzten Wachleuten gute Besserung. Unser Dank gilt den Kolleginnen und Kollegen der Anästhesiologie, Unfallchirurgie, Intensivmedizin und der Inneren Medizin, die allesamt tatkräftig und unkompliziert sofort mitgeholfen haben.
Als Folge dieses Übergriffes werden wir unser Sicherheitskonzept und die Schutzmechanismen in der ZNA erneut auf den Prüfstand stellen. Da wir auch weiterhin rund um die Uhr für verletzte und erkrankte Menschen da sein werden, ist dies unumgänglich.“

Allgemein, Kriminalität, Meck-Pomm, Schwerin
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