Greifswald: 15 Verrohte Antifaschisten wollten Verbindungsstudenten schlagen

In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es in der Greifswalder Kneipe „Ravic“ zu einem Vorfall, der einmal mehr zeigt, wie ernst die Bedrohung durch linksextreme Strukturen in der Hansestadt ist.

Verbindungsstudenten einer Greifswalder Burschenschaft und ihre Begleiter wurden massiv bedroht. Die Personen stammen laut Zeugenaussagen augenscheinlich aus dem linksextremen Spektrum.
Die betroffene Gruppe befand sich nach Mitternacht in der bei Studenten beliebten Kneipe um dort zu trinken.

Zunächst wurde die Bedienung von drei mutmaßlichen Antifaschisten, die ungefähr um 2:30 Uhr das Lokal betraten, vor die Tür geholt. Kurz danach wurden die Burschenschafter von der Bedienung aufgefordert zu gehen, wenn diese ihr Bier leer getrunken hätten. Wenige Momente später betraten dann immer mehr Personen die Räumlichkeit und forderten die Verbindungsstudenten und ihre Begleiter mehrfach laut und aggressiv dazu auf, das Lokal zu verlassen. Den Burschenschaftern wurde erklärt, dass sie „Nazis“ seien und sich „verpissen“ sollen.

Währenddessen sammelte sich bereits vor dem Lokal eine circa 15-köpfige Gruppe, von denen die meisten schwarz gekleidet waren und einige sogar ihr Gesicht vermummt hatten. Einem Mitglied der Gruppe um die Verbindungsstudenten wurde dabei im Eingang des Lokals explizit mit Schlägen gedroht.

Die bedrohten Personen kamen der Aufforderung der Drohenden jedoch nicht nach und riefen stattdessen gelassen die Polizei. Als die Polizei eintraf waren die vermummten Personen bereits geflüchtet. Es konnten jedoch noch drei Personen im „Ravic“ gestellt werden, gegen die die Betroffenen Anzeige erstatteten.

Zum wiederholten Male wurden in Greifswald nun Verbindungsstudenten oder das Eigentum von Verbindungen attackiert. Einen Teil der Auflistung findet man auf dem Portal der „Initiative für Toleranz und Zivilengagement“ (hier klicken). Interessanterweise sieht die Polizei laut OZ derzeit keinen politischen Zusammenhang.

Allgemein, Greifswald, Kriminalität, Meck-Pomm
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