„Islamistische Gefährder abschieben“ – Identitäre provozieren wieder

Identitäre Plakate an der Europakreuzung in Greifswald. Foto: Heimwärts MV, Instagram

Greifswald

Am Donnerstagmorgen waren überall in Greifswald Plakate der Identitären Bewegung zu sehen. Sie wurden zumeist an Litfaßsäulen und Bushaltestellen angebracht. Es handelt sich um zwei unterschiedliche Botschaften.

Auf Instagram veröffentlichten die Aktivisten Bilder der Aktion.

Der Instagramkanal „Heimwärts MV“ rühmt sich dieser Aktion in einem aktuellen Beitrag auf der Plattform und schreibt, man wolle „nicht tatenlos vor einem übermächtigen und übermäßig großen Gegner zurück zu schrecken (…) und machten u.a. auf die charakterliche Haltung einen jeden Menschen aufmerksam.“

Es wurden zwei unterschiedliche Plakate in ganz Greifswald angebracht. Auf einem prangt die Botschaft „NIEMALS AUF KNIEN“. Daneben sind viele Plakate zu sehen, die den Appell zeigen: „Islamistische Gefährder abschieben!“ Die Identitäre Bewegung machte in der Vergangenheit sowohl europaweit als auch in Mecklenburg-Vorpommern auf sich aufmerksam. Im Zuge der Bundestagswahl erklommen identitäre Aktivisten zuletzt ein Dach am Neuen Markt in Rostock und spannten ein Banner mit der Aufschrift „Kein neues 2015 – Heimwärts MV“.

Identitäre Aktion in Rostock zur Bundestagswahl.

Der eingetragene Verein „Heimwärts MV“ soll Medienberichten zufolge von Mitgliedern der rechten Identitären Bewegung gegründet worden sein. Die Bewegung, die in Deutschland vom Verfassungsschutz beobachtet wird, erhielt 2015 im Zusammenhang mit der Masseneinwanderung erhöhte Aufmerksamkeit.

Allgemein, Greifswald, M-V, Politik
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