Konzertbericht: Rammstein rockte Rostock

Das Ostseestadion platze aus allen Nähten. Etwa 30.000 Besucher drängten sich dicht aneinander, um Till Lindemann und co. bei der Schau zuzusehen.

Es begann mit einer Vorgruppe namens Jatekok. Die zwei Damen spielten Rammsteinlieder auf dem Klavier nach. Währenddessen füllten sich der Fußballplatz und die Ränge. Etwas Ärger gab es nur bei der Getränkeversorgung. Teilweise eine halbe Stunde musste man anstehen, um für ca. fünf Euro ein 0,5er-„Rammstein-Pilsner“ zu ergattern. So kam es auch dazu, dass viele Fans den vorgezogenen Beginn verpassten.

Frontsänger Till Lindemann auf dem Bildschirm

Um ca. 20:30 Uhr ging es dann mit Rammstein los. Neue Lieder wie „Deutschland“ und „Puppe“, aber auch Klassikern wie „Sonne“ und „Engel“ wurden dargeboten. Beim Lied Engel wurde es gespenstisch, denn da sang das gesamte Stadion textsicher mit.

Rammstein-typische Inszenierung und bombastisches Bühnenbild rundeten das Konzert ab. Ob Feuerstrahlen, die ihre Wärme in die Menge abgeben oder Konfetti, Rauch und Schaum, quasi alles was man aufbieten kann, wird den Fans geboten. Selbst ein brennender riesiger Kinderwagen wurde genutzt, um die Fans zu schocken.

Lichtspiel und Konfetti werden von den Zuschauern bestaunt

Zwischendurch sah es kurz so aus, als ob das Konzert zu Ende war. Doch dann tauchten die Bandmitglieder plötzlich bei der zweiten Bühne, der eigentlichen Plattform der Vorband, mitten auf dem Fußballplatz auf. Lindemann begrüßte Rostock mit den Worten: „Wir sind zu Hause – Danke Rostock“. Es war eine Ehrerweisung an seine alte Heimat, die der Weltstar anscheinend nicht vergessen hat.

Lindemann auf der Zweitbühne

Eine weitere spektakuläre Aktionen folgte. Mittels Schlauchbooten hat sich die Band von der Zweitbühne auf die Hauptbühne durch die Menge tragen lassen.

Die Bandmitglieder wurden zur Hauptbühne getragen und spielten dann ihr Lied „Ausländer“

Um etwa 22:30 Uhr war das Konzert beendet und die Männer von Rammstein ließen sich auf einem riesigen Fahrstuhl wegfahren.

Allgemein, Kultur, Meck-Pomm, Rostock
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