Küstenkosmoz am Sund

STRALSUND. Lange hatten die Stralsunder darauf gewartet, wieder einmal bei Livemusik, einem Getränk und angenehmer Gesellschaft öffentlich beisammen zu sein. Am 12. und 13. September konnte in der Hansestadt das „Küstenkosmoz“-Festival auf der Hansawiese am Sund stattfinden – unter der Einhaltung strengster Hygiene-Regeln.

Das Hygienekonzept wurde gut umgesetzt
Veranstaltung mit Hygienekonzept

Die Veranstalter boten den auf 500 limitierten Besuchern ein vielfältiges Programm – ob Kajaktouren, Yoga, lokale Freizeitvereine wie die Trommelschule „Trommel mit“, Modelabels aus der Region („Küstenlabel“, „Treibholz“ oder „Softyfox“), ein Kneipenquiz oder das eine oder andere kulinarische Highlight von Stralsunder Gastronomen, jeder kam auf seine Kosten. Mit der Rockband „The Wake Woods“ und dem stimmungsvollen Akustikduo Sissos konnten die Veranstalter zwei hochwertige musikalische Höhepunkte für die lang ersehnte Veranstaltung gewinnen. Einzige Wermutstropfen waren das Wetter und die coronabedingten Einschränkungen: Die Lesung „Read for Bear“ erlebte einen Regenguss, außerdem gaben Kreidemarkierungen auf dem Boden die Bewegungsrichtung der Gäste sowie Areale vor, ín denen das Abnehmen einer Maske gestattet war.

Die Bühne

Die Besucher zeigten sich dennoch begeistert. „Mir haben die beiden Frauen mit den Gitarren besonders gut gefallen“, freut sich ein Familienvater, der extra aus Greifswald angereist ist. „Endlich darf man wieder einmal unter Leute gehen, man fühlt sich nach den ganzen Monaten wie im Knast“ hören wir einen jungen Mann am Getränkestand sagen. Wir hoffen jedenfalls, dass am Sund nach all den Monaten wieder Normalität einkehrt und derartige Veranstaltungen künftig regelmäßiger besucht werden darf – die Motivation dazu zeigen die Stralsunder jedenfalls allemal.

Allgemein, Kultur, Meck-Pomm, Stralsund
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