M-V: Mehr Behinderte sind in Arbeit

Die Anzahl an Behinderten, die in Mecklenburg-Vorpommern einer Beschäftigung nachgehen ist angestiegen. Nach der Antwort auf eine Kleine Anfrage des Landtagsabgeordneten Torsten Koplin (DIE LINKE) gab es eine Tendenz nach oben in den vergangenen Jahren.

Von 8.453 im Jahr 2015 auf 8509 Beschäftigte im Jahr 2017 stieg die Zahl an. Gezählt wurden die Beschäftigten, die in Werkstätten für Behinderte arbeiten. Bei den Schwerbehinderten in Inklusionsbetrieben wuchs die Zahl proportional stärker. Von 113 Schwerbehinderten im Jahr 2015 wuchs der Wert auf 140 im Jahr 2018 an.

Seit Juni 2015 bis einschließlich Dezember 2020 fördert die Landesregierung das Modellprojekt „Budgets für Arbeit“. Zum Übergang von Beschäftigten aus Werkstätten für behinderte Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt werden Steuermittel bereitgestellt. Mit Mitteln des Sondervermögens des Landes „Ausgleichsabgabe nach dem Neunten Buch Sozialgesetzbuch“ konnten bisher durch diese Maßnahme 28 schwerbehinderte Menschen vermittelt werden.

Information zu den Kosten für die Maßnahmen gehen nicht aus der Anfrage hervor.

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