Rostock: Schlägerei zwischen zehn Migranten

Am späten Samstagabend kam es gegen 22:45 Uhr im Kolumbusring zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen von insgesamt ca. zehn Ausländern im Alter von 15 bis 49 Jahren. Zwischen einzelnen Gruppenmitgliedern kam es in der Folge zu wechselseitigen Bedrohungen und Schlägen. Die Tatverdächtigen sollen dabei zum Teil Messer gezeigt oder mit diesen gedroht haben. Ein 15-Jähriger wurde durch eine geworfene Glasflasche an der Schulter getroffen und bedurfte der medizinischen Behandlung.

Alle Beteiligten wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Ermittlungen zum genauen Tathergang und einer möglichen Motivlage dauern an. Die Polizei der Hansestadt ermittelt wegen des Verdachtes der gefährlichen Körperverletzung und weiterer Delikte gegen zum Teil unbekannte Täter.

In einem weiteren Sachverhalt wurde kurz nach Mitternacht ein 30-jähriger Rostocker aufgefunden. Dieser befand sich in der Alten Warnemünder Chaussee und rief um Hilfe. Die Rettungskräfte stellten bei diesem verschiedene Stich- oder Schnittwunden sowie Prellungen fest, die nicht als lebensbedrohlich eingestuft worden sind. Der Geschädigte konnte bisher keine Angaben zur Herkunft der Verletzungen machen. Auch hier dauern die Ermittlungen durch den Kriminaldauerdienst Rostock an.

Zeugen, die Hinweise zu den Tathergängen oder möglichen Tatverdächtigen machen können, werden gebeten, sich telefonisch beim Kriminaldauerdienst Rostock unter der Telefonnummer 0381 4916 1616, bei der Internetwache www.polizei.mvnet.de oder jeder weiteren Polizeidienststelle zu melden.

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Kriminalität, Meck-Pomm, Rostock
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