Rostocker Linksfraktion fordert Bürgerentscheid über Umbau am Neuen Markt

Die Bürgerschaft beschäftigt sich derzeit mit dem Neuen Markt. Ein wesentlicher Punkt ist die Wiederherstellung der Nordbebauung, die infolge des Zweiten Krieges durch Bombenangriffe der Briten vollständig zerstört wurde. In der Bürgerschaft herrscht die Auffassung, die bauliche und in Teilen auch funktionale Situation des Neuen Marktes entspräche nicht seiner möglichen und gewünschten Bedeutung.

Ein städtebaulicher Ideenwettbewerb hat bereits gezeigt, was auf dem Neuen Markt entstehen könnte. Mehrere Änderungsanträge liegen vor, die die geplante Bebauung qualifizieren wollen. Zusätzlich will DIE LINKE zur
Bebauung des Neuen Marktes einen Bürgerentscheid (Vertreterbegehren) beantragen.

„Dieses Projekt im Herzen der Stadt betrifft alle Rostocker. Ob die Nordkante wirklich erneuert werden soll, ist nach wie vor umstritten. Deshalb sollte die Bürgerschaft allen Einwohnern die Chance geben, bei diesem großen Bauvorhaben mitzuentscheiden. Die letzten Monate haben bewiesen, der Wunsch sich einzubringen und die eigene Stadt zu gestalten, wächst. Wir möchten dieses aufblühende Engagement fördern und besonders das Vorhaben Neuer Markt bietet eine perfekte Gelegenheit.“, sagt Eva-Maria Kröger (Linke).

Die Planungen seien fortgeschritten. Daher wäre es möglich, „das Vorhaben detailliert zu präsentieren und zu erklären. Wir möchten die Rostocker informieren, Vor- und Nachteile aufzeigen und somit echte Teilhabe ermöglichen. Eine lebendige und produktive Diskussion in der Stadtgesellschaft ist möglich.“

Am Ende stünde ein Bürgerentscheid über die Frage, ob der Neue Markt tatsächlich bebaut werden sollte oder nicht. Das Ergebnis eines solchen Entscheides hat eine Bindungsfrist von 2 Jahren.

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