Wirtschaftsleistung wächst in Mecklenburg-Vorpommern

Die Wirtschaftsleistung (Bruttoinlandsprodukt/BIP) ist in Mecklenburg-Vorpommern weiter gewachsen. Im ersten Halbjahr dieses Jahres ist im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017 das Bruttoinlandsprodukt nach Angaben des Statistischen Amtes um 1,0 Prozent gewachsen. „Das ist ein moderates Ergebnis. Die gute Nachricht ist, dass wir weiter wachsen. Das ist ein Verdienst der heimischen Wirtschaft. Besonders der Dienstleistungsbereich hat weiter angezogen und auch die Landwirtschaft trägt zum Wachstum bei. Aber das Ergebnis zeigt auch: Wir haben noch eine Menge zu tun“, sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe am Montag.

Fördermittel von der EU weiter nötig

Das Wirtschaftswachstum liegt im Bundesdurchschnitt bei 1,9 Prozent. Wirtschaftsminister Glawe machte deutlich, dass Mecklenburg-Vorpommern auch weiter auf Fördermittel angewiesen ist. „Der Aufholprozess ist im bundesweiten und auch internationalen Ländervergleich längst noch nicht abgeschlossen. Wir haben einen Nachholbedarf. Strukturschwache Regionen sind weiter auf Förderung angewiesen. Wir setzen uns dafür in Brüssel ein. Hier laufen die Gespräche für die neue Förderperiode 2021 bis 2027. Wir brauchen die Unterstützung durch europäische Fördermittel, um wirtschaftlich weiter voranzukommen“, forderte Wirtschaftsminister Glawe. Mecklenburg-Vorpommern stehen von 2014 bis 2020 insgesamt 1,45 Milliarden Euro Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Verfügung.

Werben um ausländische Investitionen für Mecklenburg-Vorpommern

„Mecklenburg-Vorpommern ist ein attraktiver Wirtschaftsstandort für Investoren. Dennoch: Die Bereitschaft von Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern zu investieren, muss noch stärker geweckt und zum Erfolg geführt werden. Das gelingt durch intensives Werben auf Messen und auch durch die konkrete Investorenansprache im Ausland. Wir müssen weiter vorankommen, auch trotz der international teilweise nicht einfachen Lage. Neben dem verarbeitenden Gewerbe liegt viel Potential in der Gesundheitswirtschaft. Hier ist es wichtig weiter zu werben“, erläuterte Wirtschaftsminister Glawe.

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Meck-Pomm, Wirtschaft
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